szmtag
19.07.2010, 11:26 Uhr

Strom-News

Sparpotenzial

Was Niedersachsen durch gebündelte Gasbeschaffung spart

Niedersachsen hat als eines der ersten Bundesländer dieses Jahr durch eine gebündelte Gasbeschaffung für öffentliche Gebäude rund 25 Prozent Kosten gegenüber dem Vorjahr gespart. Das bedeutet eine Einsparung von fünf Millionen Euro. Man habe insbesondere kleinere Gasanbieter damit ansprechen wollen, hieß es.

Hannover (ddp/red) - Die Ausschreibung für Gasanbieter umfasste rund 1000 landeseigene Gasabnehmer, darunter hauptsächlich öffentliche Gebäude und Landesbetriebe, mit einem jährlichen Bedarf von 330 Gigawattstunden, wie ein Sprecher des Finanzministeriums am Donnerstag in Hannover mitteilte.

Ein Gasabnehmer ist beispielsweise die Medizinische Hochschule Hannover (MHH). Die Ausschreibung war vom Land Niedersachsen für die potenziellen Gaslieferanten in fünf so genannte Lose untergliedert worden. "Durch die Aufteilung in Lose, also die Unterteilung der Gesamtausschreibung in kleinere Einheiten, wollten wir besonders kleine und mittelständische Versorgungsunternehmen ansprechen", erklärte Finanzminister Hartmut Möllring (CDU). Dies habe auch funktioniert, da alle Lose von kleinen und mittelständischen Unternehmen gewonnen wurden.

Einen Zuschlag auf Seiten der Gasanbieter erhielten den Angaben zufolge für je ein Los die Nordhorner Versorgungsbetriebe, die Mannheimer Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, die Oldenburger EWE und die Helmstedter e.on Avacon für zwei Lose.

© 2001-2012 strom-magazin.de

Diesen Artikel empfehlen

Der Newsletter von Strom-Magazin.de

Ähnliche Nachrichten zur News "

Was Niedersachsen durch gebündelte Gasbeschaffung spart

"
  • Gasstreit mit Moskau soll keine Folgen für Europa haben
    Europa und Russland Der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland behindert nach weißrussischen Angaben bislang nicht die Gaslieferungen nach Westeuropa. Vorstellbar wäre das, denn rund ein Fünftel der russischen Gasexporte nach Westeuropa fließen über weißrussisches Gebiet.
  • Niedersachsen will Einsatz von Miniwindkraftanlagen fördern
    Windrad Mit einer parlamentarischen Initiative will die CDU im niedersächsischen Landtag den Einsatz von Miniwindkraftanlagen fördern. Vor allem solle das Genehmigungsverfahren für den Bau solcher Anlagen in Niedersachsen vereinfacht werden.
  • Bau der Ostsee-Pipeline von Deutschland genehmigt
    Gas Mecklenburg-Vorpommern hat grünes Licht für den Bau der Ostseepipeline gegeben. Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Wirtschaftsminister Jürgen Seidel (CDU) übergaben heute die Teilgenehmigung von deutscher Seite für die Verlegung des Erdgasstrangs zwischen Russland und Lubmin an Nord Stream.
  • Wulff betont Wichtigkeit der Sicherung des Atommülllagers Asse
    Atomenergie Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sieht in der Sicherung des maroden Atommülllagers Asse derzeit das "drängendste Problem" des Bundeslandes. Es gehe um eine transparente Stilllegung der Schachtanlage auf Basis eines tragfähigen Schließungskonzeptes des Betreibers, so Wulff.
  • Niedersachsen legt bei erneuerbaren Energien kräftig zu
    Erneuerbare Energien Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hat sich in Niedersachsen innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt. Der Anteil sei in den vergangenen Jahren stetig bis auf 22 Prozent im Jahr 2008 gestiegen, teilte der Landesbetrieb für Statistik mit. Besonders stark gewachsen ist Windenergie.
Strompreise
Strom-Infos
Strom kündigen
Ratgeber und Infos
?>