Anbieter wechseln

Was beim Gasanbieterwechsel zu beachten ist

Auch wenn die Gaspreise zuletzt gesunken sind, so steigt doch die Wechselbereitschaft der Verbraucher. Denn durch einen Gasanbieterwechsel lässt sich oft viel Geld sparen. Lesen Sie hier, was Sie zum Gasanbieterwechsel wissen sollten.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Berlin (afp/red) - Der Verbraucher hat beim Gasanbieterwechsel weniger Auswahl als beim Stromwechsel. Weil die Marktstruktur traditionell sehr zersplittert ist, gibt es nur zwei bundesweite Anbieter: Den Ökoanbieter Lichtblick und die Eon-Tochter E wie einfach. Wie viele regionale Alternativen zum örtlichen Versorger der Kunde sonst hat, hängt von der Wettbewerbssituation in der jeweiligen Gegend ab. Im Schnitt können Verbraucher aber zwischen zwölf Versorgern wählen.

Günstigen Gasanbieter finden und wechseln

Mit unserem kostenlosen Gastarifrechner finden Sie schnell günstige Gasanbieter. Zur Berechnung müssen der Jahresverbrauch in Kilowattstunden laut Jahresabrechnung und die Postleitzahl eingegeben werden. Wenn auf der Gasrechnung der Verbrauch nur in Kubikmetern angegeben ist, kann der Wert mit 9,2 multipliziert werden, um einen annähernden Wert in Kilowattstunden zu erhalten. Bei vielen Anbietern können Sie die Tarife direkt online abschließen oder sich die Unterlagen bequem nach Hause schicken lassen.

Kein Gas nach Gasanbieterwechsel? Keine Sorge!

Die Angst, nach einem Gasanbieterwechsel zwischenzeitlich kein Gas mehr zu bekommen, ist vollkommen unbegründet. Der lokale Versorger ist gesetzlich verpflichtet, alle Haushalte zu versorgen - auch wenn sie nicht mehr Vertragspartner sind. Selbst wenn der neue Anbieter pleite geht, muss der örtliche Versorger einspringen. Zwar verlang der örtliche Versorger dann wieder den Grundtarif für sein Gas, aber der Kunde kann keinesfalls ohne Gas darstehen.