Öko-Energie

Warum Google weiter in Windparks investiert

Der Suchmaschinenbetreiber Google investiert wieder in erneuerbare Energien, diesmal in ein Windkraft Projekt an der Ostküste von Amerika. Das tut Google jedoch nicht in erster Linie wegen seines grünen Gewissens, sondern um die riesigen Server-Anlagen des Konzerns mit möglichst günstigem Strom zu versorgen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Mountain View (red) – Der Internet-Konzern Google investiert einem Blogeintrag des Konzerns zufolge neben Erdwärme und Solarenergie weiter in Windkraft. Das Projekt beinhaltet ein etwa 560 Kilometer langes Unterseekabel, das Strom von den Windparks zum Festland liefern soll. Google trägt laut eigenen Angaben etwa 37 Prozent der Startfinanzierung des Projektes. Damit sollen die eigenen Energiekosten weiter gesenkt werden. Es gibt zwar noch keine Offshore-Windanlagen in der Region, jedoch könne vorerst das Hochstromnetz entlang der Küste entlastet werden.

Weitere wirtschaftliche Vorteile

Seit Februar dieses Jahres ist Google über seine Tochter "Google Energy" auch als Stromversorger tätig, kann den Strom also zu günstigeren Konditionen beziehen. Und nicht nur Google könnte von Projekten wie "Atlantic Wind Connection" profitieren. Durch das Engagement des Internet-Giganten und auch anderer Konzerne könnten weitere Investoren dazu bewogen werden, in Offshore-Windparks oder anderen Windkraft Projekten anzulegen. Damit könnte Amerika sich einen merklichen Schritt von der Atomenergie wegbewegen.