Altanlagen

Warum die regelmäßige Wartung der Ölheizung so wichtig ist

Über sechs Millionen Ölheizungen gibt es in Deutschland, die meisten davon sind älter als zehn Jahre. Schäden an der Heizung und dadurch austretendes Öl können für die Umwelt drastische Folgen haben und hohe Bußgelder nach sich ziehen. Deshalb ist eine regelmäßige Wartung durch einen Fachmann wichtig.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - Knapp 90 Prozent aller Ölheizungen in Deutschland sind älter als zehn Jahre, wie das Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. in Hamburg festgestellt hat. "Wer warm, ökologisch verträglich und sicher durch den Winter kommen möchte, sollte sich jetzt um die Prüfungen an Tank und Leitungen sowie die sicherheitstechnische Ausrüstung seiner Anlage kümmern", rät Martin Meier vom TÜV Rheinland.

Alte Ölheizungen alle fünf Jahre warten lassen

Verliert ein altes System aufgrund schadhafter Leitungen Öl, muss der Besitzer mit erheblichen ökologischen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. "Ein Liter Heizöl kann bis zu 100 Millionen Liter Grundwasser verunreinigen", so Meier. "Neben den Sanierungskosten droht ein Bußgeld in vier- bis fünfstelliger Höhe", warnt der Experte. Deshalb sollte man seine Ölheizung regelmäßig warten lassen. Gerade Altanlagen sollten alle fünf Jahre durch einen sachverständigen Ingenieur auf Herz und Nieren geprüft werden.

Auf erste Anzeichen für Beschädigung achten

Nimmt man im Heizungskeller oder nahe eines oberirdischen Tanks Ölgeruch wahr, ist höchste Eile geboten: "Bei einer Leckage muss die Anlage sofort abgestellt und ein Fachmann eingeschaltet werden", appelliert Martin Meier an die Betreiber. Erste Anzeichen wie Risse oder Beulen sowie Roststellen können leicht zu größeren Schäden führen, wenn sie nicht umgehend behoben werden.