Auftrag

Wärtsilä liefert sechs Biomasse-Kraftwerke nach Deutschland

Die Finnen liefern sechs Biomasse-Kraftwerke nach Bayern. Der dort erzeugte Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die Anlagen sollen Holzreste aus örtlichen Wäldern verbrennen. Baubeginn soll - vorbehaltlich entsprechender Genehmigungen - im Juli dieses Jahres sein.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Helsinki (red) - Der finnische Projektentwickler und Kraftwerksbauer Wärtsilä erhielt im April 2007 einen Auftrag über sechs schlüsselfertige Biomasse-Kraftwerke. Der Gesamtwert beläuft sich den Angaben zufolge auf etwa 100 Millionen Euro. Kunde ist das deutsche Unternehmen Bayernfonds BestEnergy, ein offener Investmentfonds der Real I.S. und ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Bayerischen Landesbank.

Mit dem Bau soll - abhängig von den Bau- und Betriebsgenehmigungen der zuständigen lokalen Behörden - im Juli 2007 begonnen werden. Man geht davon aus, dass bis Dezember 2008 alle sechs Anlagen fertig gestellt sein werden.

"Die Biomassekraftanlagen von Wärtsilä sind sauber und effizient. Sie sind eine praktische Lösung zur Deckung der Nachfrage nach erneuerbarer Energie mit minimaler Belastung für die Umwelt", so Andreas Heibrock, Mitglied der Geschäftsleitung der Real I.S. AG.

Die Anlagen sollen Holzreste aus örtlichen Wäldern verbrennen, der erzeugte Strom wird in das allgemeine Netz eingespeist. Die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen wird durch das EEG gestützt, das speziell zu dem Zweck erlassen wurde, Investitionen in erneuerbare Energien zu fördern.