Umweltwärme

Wärmepumpen im Sommer zum Kühlen nutzen

Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich für eine Wärmepumpe zum Heizen. Doch die Erdwärmepumpen können mehr als bloß Wärme liefern: Mit ihnen lässt sich das Haus im Sommer komfortabel und äußerst energiesparend kühlen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Köln (red) - "Wer eine Erdwärmepumpe wählt, die sowohl heizen als auch kühlen kann, spart doppelt. Und die Mehrkosten für die Kühlfunktion sind gering", rät Carsten Dittmar, Experte beim Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V., BDH.

Erdwärmepumpen kühlen die Räume zugfrei, wirkungsvoll und kostensparend, denn sie nutzen die Kühle des Erdreiches direkt. Diese sogenannte passive Kühlung ist äußerst energiesparend und reduziert den Energieverbrauch für die Temperierung eines Gebäudes auf ein Minimum. Nur an sehr heißen Tagen, wenn die Leistung der passiven Kühlung nicht mehr ausreichen sollte, wird zusätzlich aktiv gekühlt.

Heizen und Kühlen mit einer Wärmepumpe

Mit dem Kühlbetrieb ist eine Wärmepumpe einer Heizanlage mit gesonderter Klimaanlage deutlich überlegen, denn sie beheizt und kühlt die Wohnung kosten- und energieeffizient sowie umweltschonend mit nur einem Gerät.

Dank niedriger Betriebskosten, geringem Wartungsaufwand und fehlenden Schornsteinfegerkosten amortisiert sich die Investition in eine Wärmepumpe schon nach wenigen Jahren. Zudem gibt es beim Umstieg auf eine energiesparende Heizung Förderung vom Staat.

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