Veranstaltungshinweis

VWEW-Infotag zum Thema Zukunftsmarkt Energieeffizienz

Im Mittelpunkt dieses VWEW-Infotages steht die Frage, was Stadtwerke, regionale und kommunale Versorger rund um den Energieausweis wissen sollten, um mit ihm ihr aktuelles Dienstleistungsangebot gestalten oder sinnvoll erweitern zu können. Die Veranstaltung findet am 22. November in Frankfurt statt.

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Frankfurt (red) - "Energieeffizienz" ist das Schlüsselthema der nächsten Jahre. Dabei spielt die verpflichtende Einführung eines Energieausweises für Bestandsgebäude eine entscheidende Rolle. Die hierfür notwendige Gesetzesgrundlage – die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) – soll im Sommer dieses Jahres verabschiedet werden. Parallel dazu will die Bundesregierung ihren ersten nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan vorlegen. Somit kommt der Wettbewerb im Energiemarkt in eine neue Phase. Um hier gut aufgestellt zu sein, gilt es, die Profilierungschancen in Beratung und Fachplanung zu nutzen.

Die EU-Richtlinie 2006/32/EG über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen knüpft die Gewinne der Energieversorgungsunternehmen (EVU) eng an den Verkauf von energieeinsparenden Dienstleistungen. Dafür müssen die Mitgliedsstaaten Regularien für Energieaudits festlegen, die die Erstellung von Verbrauchsprofilen regeln. Als Nachweis kann der Energieausweis fungieren. Nach der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden darf er maximal zehn Jahre gültig sein und verspricht so, sich zu einem kontinuierlichen Geschäftsfeld zu entwickeln.

Der Infotag "Zukunftsmarkt Energieeffizienz: Der Gebäudeenergieausweis als moderne Dienstleistung" findet am 22. November in Frankfurt am Main statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 695 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer.

Der Infotag richtet sich sowohl an Vorstände, Geschäftsführer, Entscheidungsträger sowie verantwortliche Mitarbeiter aus Unternehmensentwicklung, Vertrieb, Marketing, Energiedienstleistungen und -beratung, Kundenbetreuung und Public Relations in Stadtwerken sowie kommunalen und regionalen Versorgern als auch an Architekten, Ingenieure und Energieberater.