Veranstaltungshinweis

VWEW informiert über Auswirkungen des demographischen Wandels

Der VWEW-Infotag "Auswirkungen des demographischen Wandels auf die Energie- und Wasser-/Abwasserwirtschaft" zeigt die Konsequenzen des demographischen Wandels auf und soll die Fähigkeit stärken, die schrumpfende Energienachfrage und den Personalmangel in der Zukunftsplanung zu berücksichtigen.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Frankfurt/Main (red) - Die Bevölkerung Deutschlands schrumpft und wird immer älter. Die Entwicklung der nächsten Jahr(zehnt)e ist dramatisch: Die Einwohnerzahl wird bis 2050, beginnend sofort, von derzeit 82 Millionen auf rund 70 Millionen sinken. Manche Regionen werden dabei überproportional schrumpfen.

Durch den demographischen Wandel wird es zu einer sinkenden Energienachfrage kommen, verstärkt dadurch, dass zunehmend auch stromintensive Branchen abwandern. Welche Nachfrage erwarten die Wissenschaftler? Wie wird sich die Nachfrage strukturell verändern? Wie kann das Unternehmen sich auf diese Situation einstellen? Während die Nachfrage sinkt muss die Versorgungssicherheit dennoch auch in wenig bevölkerten Regionen kostengünstig aufrecht erhalten werden. Wie verhindert man dabei eine nicht vertretbare Sozialisierung der Kosten für die verbleibenden Einwohner und Kunden, was den Standortnachteil weiter verschlechtern würde? Das stellt die Netzbetreiber aber auch Politik und Regulierungsbehörde vor neue Herausforderungen. Die Pflicht der Kommunen zur Daseinsvorsorge wird eine Aufgabe von erheblich wirtschaftlichen Dimensionen.

Der Anteil der Alten und sehr Alten wird deutlich wachsen. Junge, Arbeitsfähige werden immer weniger. Unternehmen steuern der drohenden Personalnot nach Expertenmeinung kaum entgegen. Nur wenige Firmen sorgen vor. Aber der Wettbewerb um junge qualifizierte Arbeitskräfte wird sich verstärken. Es droht gar ein scharfer Wettbewerb. Was kann das Unternehmen tun, um rechtzeitig dem Fachkräftemangel vorzubeugen?

Ziel dieser Veranstaltung ist es, die Konsequenzen des demographischen Wandels auf die Energie- und Wasserwirtschaft zu begreifen und die Fähigkeit zu stärken, die schrumpfende Energienachfrage und den Personalmangel durch Vorsorge zu managen und in der Zukunftsplanung zu berücksichtigen. Darüber hinaus sollen Erfahrungen aus den Regionen berichtet werden, die schon mit dieser Situation zu leben haben: Ostdeutschland und Ruhrgebiet. Wo liegen die ganz praktischen Probleme und wie können Lösungen aussehen?

Der Infotag findet am 12. September im Hotel Esperanto in Fulda statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 695 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Veranstaltung ist interessant für Entscheider aus der Strom-, Wärme-, Gas- und Wasser-/Abwasserwirtschaft sowohl in der Erzeugung als auch im Netzbetrieb und Energievertrieb, der Kommunalplanung, Politiker auf allen Ebenen, Mitarbeiter von Verbänden und Behörden, Kommunen, Anlagenbauer und Ausbilder.