Gegen Kritik aus Brüssel

VRE: Deutschland steht im europäischen Strommarkt gut da

Anlässlich der Jahrestagung des Verbandes der Verbundunternehmen und Regionalen Energieversorger in Deutschland (VRE ) in Berlin zog Verbandspräsident Klaus Rauscher eine positive Bilanz zum deutschen Strommarkt. Die EU-Kommission zeichne dagegen für Deutschland ein schiefes Bild.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Die Brüsseler Mängellisten ließen die weitreichenden Veränderungen seit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes außer Acht, sagte Rauscher. Insbesondere die Kommissare für Wettbewerb und Energie Neelie Kroes und Andris Piebals üben im letzten Benchmarkbericht und in der Untersuchung des Energiesektors auch an Deutschland Kritik. Der neue Rechtsrahmen erfülle nun alle europäischen Vorgaben.

Gleichzeitig forderte der VRE-Präsident die zügige Umsetzung der EU-Vorgaben in den anderen Mitgliedsstaaten. Wettbewerbswidrige Preis- und Tarifgestaltungen und nationaler Protektionismus muss die EU energisch entgegentreten. Allerdings bräuchten die beschlossenen Maßnahmen Zeit umgesetzt zu werden und der Wettbewerb dürfe nicht durch mehr Bürokratie, wie z.B. weitere Regulierungen, erstickt werden, so Rauscher.

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