Vossnet: Schwarze immer noch in Untersuchungshaft

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Auf Anfrage des strom magazins bestätigte die Pressesprecherin des Landgerichts Bremen, Barbara Lätzel, dass der Geschäftsführer des ehemaligen Internet-Unternehmens "Vossnet Communications", Peter Schwarze, noch immer in Untersuchungshaft sitzt.


Vossnet hatte im Sommer letzten Jahres mit einem günstigen Strompreis auf sich aufmerksam gemacht, bei etwa 27 000 Kunden 60 DM Bearbeitungsgebühr vorweg kassiert und dann doch keinen Strom geliefert (das strom magazin berichtete, bitte lesen Sie hier). Im Februar war dann ein Insolvenzverfahren eingeleitet und Geschäftsführer Peter Schwarze inhaftiert worden. Seit 18. April steht der Bremer Geschäftsmann nun schon in Bremen vor Gericht. Die Anklage lautet auf Betrug, Konkursverschleppung, Untreue und Unterschlagung. Allein die Tatsache, dass er noch immer in Untersuchungshaft sitzt, deutet darauf hin, dass es alles andere als gut für ihn aussieht. "Aus der Untersuchungshaft wird man nur entlassen, wenn weder Flucht- noch Verdunklungsgefahr besteht", erklärte Pressesprecherin Lätzel gegenüber dem strom magazin.


Derzeit befinde sich das Verfahren in der Beweisaufnahme, Peter Schwarze hätte seine Aussage schon gemacht, so Lätzel weiter. Wenn die vorgegebenen Termine eingehalten werden - das hängt vor allem vom Verlauf des Verfahrens ab - dann soll das Urteil bis zum 11. Juli gesprochen werden.