Sicherheit geht vor

Vorsicht beim Drachensteigen!

Mit dem Ende des Sommers beginnt die Saison der fliegenden Papiertiger und die Zeit der Drachenfeste. Einen Drachen steigen zu lassen, gehört mit zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen im Herbst. Doch das schöne Hobby birgt auch Gefahren. Daher sollte man einige Grundregeln beachten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (red) - Strommasten und -leitungen können unter Umständen für ein unschönes Ende des luftigen Vergnügens sorgen. Der Energieversorger ESWE rät, lieber mehr als zu wenig Abstand zu Stromleitungen halten. Empfehlenswert seien mindestens 600 Meter, also etwa die Länge von fünf bis sechs Fußballfeldern.

Eine Drachenschnur sollte zudem nicht mehr als 100 Meter lang sein, und sobald Gewitter nahen, müssen die Flugdrachen sofort zur Landung ansetzen. Sollte einmal ein Drachen in den Überlandleitungen landen, unbedingt sofort die Drachenschnur loslassen, denn diese kann unter Umständen elektrische Energie leiten. Die Bergung sollte man dann unbedingt dem Störungsdienst des örtlichen Stromversorgers überlassen.