Nebenverdienste

Voraussichtlich kein Ermittlungsverfahren gegen Arentz

"Aller Voraussicht nach" wird es kein Ermittlungsverfahren gegen den früheren CDA-Chef und Landtagsabgeordneten Hermann-Josef Arentz (CDU) geben. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Köln heute mit. Es gebe keinen Verdacht auf Vorteilsnahme oder Bestechung.

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Köln (ddp-nrw) - Die Kölner Staatsanwaltschaft wird nach Angaben eines Sprechers "aller Voraussicht nach" kein Ermittlungsverfahren gegen den früheren CDA-Chef und Landtagsabgeordneten Hermann-Josef Arentz (CDU) einleiten. Es habe sich bei den Prüfungen kein Anfangsverdacht auf Vorteilsannahme oder Abgeordnetenbestechung ergeben, sagte der Sprecher der Behörde, Staatsanwalt Günther Feld, am Mittwoch auf ddp-Anfrage.

Anlass der Prüfung war eine anonyme Anzeige gegen Arentz. Dieser hatte nach Medieninformationen vom Energiekonzern RWE Power AG ein Jahresgehalt von rund 60.000 Euro erhalten, dafür aber keine erkennbare Arbeitsleistung erbracht. Im Zuge der Affäre hatte Arentz den CDA-Vorsitz niedergelegt und angekündigt, nicht mehr für den Düsseldorfer Landtag kandidieren zu wollen.