Voraussetzungen für die Fusion von Veba/Viag und RWE/VEW

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Erstmals stellte der Präsident des Bundeskartellamts, Dieter Wolf, konkrete Forderungen an die Energiekonzerne Veba/Viag und RWE/VEW. Für die geplanten Fusionen hätten die Unternehmen sämtliche gegenseitigen Beteiligungen aufzugeben. Eine Entflechtung sei die Voraussetzung für die Genehmigung der Fusionen durch das Kartellamt. So äußerte sich Wolf in einem Interview mit der "Berliner Zeitung".


Beispielsweise sei die Beteiligung der Konzerne am ostdeutschen Stromproduzenten Veag nicht hinnehmbar. So hielten Veba/Viag mehr als 48 Prozent des Unternehmens und RWE/VEW seien mit 32 Prozent beteiligt. Die Veag-Anteile könnten entweder bei einem der Fusionsriesen gebündelt, oder an Dritte verkauft werden. Außerdem hielten Veba/Viag zwölf Prozent der VEW-Aktien.


Weitere Informationen bei der "Berliner Zeitung".