Stromspar-Tipps

Vor dem Urlaub Stecker ziehen: Reisezeit zum Strom sparen nutzen

Wer denkt, während dem Urlaub daheim keine Stromkosten zu verursachen, liegt meist falsch. Laut der Initiative EnergieEffizienz würde 130 Millionen Euro an Stromkosten gespart werden, würde nur die Hälfte der rund 39 Millionen deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Reise die Stecker heimischer Elektrogeräte ziehen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Ist man verreist, resultiert der größte Teil des heimischen Stromverbrauchs aus dem Stand-by-Betrieb von Fernseher, DVD-Player und Co. Auch für das eigene Home-Office gilt: Werden der PC und alle an ihn angeschlossenen Geräte nicht komplett vom Stromnetz getrennt, dreht sich der Stromzähler immer weiter. Dabei kann man sich diese Kosten leicht sparen, indem man die Geräte komplett vom Stromnetz trennt, rät die Initiative EnergieEffizienz.

Der Start in den Urlaub sei auch eine gute Gelegenheit um den Kühlschrank mal wieder aufzuräumen, zu säubern und abzutauen. Denn in einem durchschnittlichen Haushalt ist das Kühl- und Gefriergerät der größte Stromverbraucher. Daher gilt für die Reisezeit: abschalten und abtauen. Beim abgetauten Kühlschrank die Tür offen stehen lassen, sonst droht Schimmelbildung.

Ein weiterer oft vergessener Stromverbraucher ist der Elektroboiler. Es zahle sich schon aus, den kleinen Elektroboiler in der Küche oder in der Gästetoilette über Nacht abzuschalten, nicht nur vor dem Verreisen. Größere Speicher abzuschalten, lohne sich dagegen meist nur bei längerer Abwesenheit.

Auch im Wohn- und Schlafzimmer stehen möglicherweise heimliche Stromschlucker: Denn Tisch- oder Stehleuchten mit Niedervolt-Halogenlampen haben ein separates Netzteil. Das Netzteil zieht häufig Strom, trennt man es nicht vollständig vom Stromnetz. Zudem empfiehlt es sich alle Ladegeräte - von der elektrischen Zahnbürste bis zum Handy - vom Netz zu nehmen, auch diese ziehen heimlich Strom, so die Initiative EnergieEffizienz.

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