Ausbau der Kompetenz-Center

Von Fachleuten für Fachleute: IT als EVU-Dienstleistung

Mittlere und kleine Energieversorger favorisieren in der Informationstechnologie oftmals gemeinsame Lösungen. Dabei stellt ein Versorgungsunternehmen die IT-Infrastruktur für benachbarte EVU zur Verfügung und fungiert als gemeinsames Rechenzentrum. Diesen Trend will die Schleupen AG aktiv unterstützen.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Wenn es um externe Unterstützung in Sachen Informationstechnologie geht, setzen gerade mittlere und kleinere Energieversorger immer öfter auf gemeinsame Lösungen. Dabei stellt in der Regel ein Versorgungsunternehmen die IT-Infrastruktur für benachbarte EVU zur Verfügung und fungiert so als gemeinsames Rechenzentrum. Diesen Trend will die Schleupen AG, Moers, als Anbieter von IT-Lösungen für die Energie- und Wasserwirtschaft aktiv unterstützen.

Schleupen-Vorstand Hans-H. Neddermann betonte auf der 23. Anwendertagung Energie- und Wasserwirtschaft in Hannover, dass das bestehende Netz von regionalen Kompetenz-Centern deutlich ausgebaut werden soll. Angeboten werden die unterschiedlichsten IT-Lösungen, vom Betrieb von Komplettsystemen für die Energie- und Wasserwirtschaft bis hin zur Einrichtung von Billing-Centern oder dem Outsourcing von einzelnen Systemen, etwa dem Energiedatenmanagement. "Das klassische Outsourcing in ein herkömmliches Rechenzentrum ist unserer Erfahrung nach nur für die wenigsten Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft interessant. Die regionale Selbsthilfe in Form eines IT-Verbunds oder im sogenannten Co-Sourcing wird dagegen vielerorts bereits in der Praxis umgesetzt", beschrieb Neddermann die aktuelle Situation.

Die Schleupen AG verfügt über ein funktionierendes Netzwerk von Kompetenz-Centern in ganz Deutschland. So versorgt beispielsweise im Norden Deutschlands die Albatros Servicegesellschaft mbH eine Reihe von Stadtwerken in Schleswig-Holstein mit Rechenzentrums- und IT-Dienstleistungen. Ähnliche Angebote rund um die Softwarelösungen von Schleupen haben die Stadtwerke Herborn (Hessen), die GGEW Bensheim (südliches Hessen) sowie die Stadtwerke Radolfzell (Baden-Württemberg) aufgebaut. "Wir setzen hier offensiv auf eine intensive Partnerschaft mit den regionalen Stadtwerken und Wasserversorgern, die wir direkt und über unsere Partner bei der Entwicklung entsprechender Angebote unterstützen - sei es beim Aufbau der entsprechenden Infrastruktur in Sachen Hardware und Netzwerke, sei es bei der Einführung der Softwarelösungen selbst", so Hans-H. Neddermann abschließend.