VKU setzt wichtige Forderungen durch

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) ist mit der ersten Gesprächsrunde mit Bundeswirtschaftsminister Müller zufrieden. VKU-Chef Gerhard Widder erklärte, dass sein Verband wesentliche Forderungen der kommunalen Unternehmen durchgesetzt hat. Die Verhandlungskommission hat trotzdem das gemeinsame Kommuniqué in zwei Punkten nur unter Vorbehalt verabschiedet. "Die dezentrale Erzeugung darf nicht schlechter gestellt werden als heute", stellte Widder fest. Diese Forderung sei in der vorliegenden Fassung nur unzureichend berücksichtigt. Aus diesem Grund erwartet der VKU eine klare Formulierung. "Ebenso kann es ohne eine endgültige Regelung der Lastprofile kein Inkraftsetzen der Verbändevereinbarung geben", führte Widder weiter aus.


Außerdem wies Widder darauf hin, dass die nun formulierten Eckpunkte einen weiteren Schritt hin zur Verbändevereinbarung darstellten, jedoch noch nicht die endgültige Verbändevereinbarung sei. In dem Gespräch hat der VKU keinen Zweifel daran aufkommen lassen, dass seine Mitgliedsunternehmen sich dem Wettbewerb stellen und ihre realen Chancen in diesem Wettbewerb sehen, sofern die Wettbewerbsregeln allen Marktteilnehmern eine faire Chance geben. Deshalb habe man mit Nachdruck und konstruktiv darauf hingewirkt, diese Verbändevereinbarung in den entscheidenden Details eindeutig und im Sinne eines fairen Wettbewerbs zu gestalten.