Großes CO2-Minderungspotenzial

VKU plädiert für optimale KWK-Förderbedingungen

Die Förderung der KWK sei eine der kosteneffizientesten Maßnahmen zur Minderung der CO2-Emissionen, betont der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und appelliert daher an die Politik, die KWK-Förderung optimal auszugestalten, um keine Potenziale ungenutzt zu lassen.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Der aktuelle Gesetzentwurf der Bundesregierung enthalte nach Ansicht des VKU bereits gute Voraussetzungen für den Ausbau der kommunalen Kraft-Wärme-Kopplung, ist aber in einigen Punkten noch verbesserungsfähig. So bräuchten die Stadtwerke verlässliche Förderbedingungen. Wenn sie mit der Kürzung von KWK-Zuschlägen rechnen müssen, weil die jährliche Obergrenze von 750 Millionen Euro überschritten ist, werden Investitionen in Frage gestellt. Deshalb plädiert der VKU für eine Anhebung der jährlichen Förderobergrenze auf 950 Millionen Euro wie vom Bundesrat vorgeschlagen. Außerdem sollte es bei einem Unterschreiten der Fördergrenze möglich sein, die Differenzbeträge ins nächste Jahr zu übertragen.

Weiter tritt der VKU dafür ein, dass Modernisierungen auch dann gefördert werden, wenn ihre Kosten weniger als 50 Prozent der Neuerrichtung betragen. "Gelingt es, den Gesetzentwurf der Bundesregierung an entscheidenden Stellen nachzubessern", so VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck, "sind von den kommunalen Unternehmen umfangreiche Investitionen in die Modernisierung und den Ausbau der KWK sowie die Nah- und Fernwärmenetze zu erwarten."