Effiziente Technik

VKU hält neue Kohlekraftwerke für unverzichtbar

Der Bau neuer Kohlekraftwerke dürfe nicht blockiert werden, mahnte VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck mit Blick auf die Entscheidungen über das Kraftwerk Moorburg auf einer Energiewirtschaftlichen Tagung in Berlin. Auch in den nächsten Jahrzehnten könne man auf Kohle nicht verzichten.

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Berlin (red) - Wichtig sei es, hocheffiziente Techniken wie die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme (KWK) einzusetzen, um den CO2-Ausstoss zu reduzieren, so Reck weiter. Laut Reck plane die kommunale Energiewirtschaft bis 2012 neue Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von rund 5000 Megawatt, darunter auch einige Kohlekraftwerke. Wenn das neue Gesetz zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung die Erwartungen der Stadtwerke erfüllt, wollen außerdem viele Unternehmen KWK-Anlagen bauen oder die bereits laufenden modernisieren, so der VKU-Chef weiter.

Reck machte deutlich, dass die Planungen für die Zeit nach 2012 noch auf völlig unsicheren Beinen stehen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des modifizierten Systems für den Emissionshandel und die politischen Vorgaben für den Einsatz der CCS-Technik seien überhaupt noch nicht einzuschätzen. Er appellierte an die Politik, das energiepolitische Zieldreieck aus Preiswürdigkeit, Versorgungssicherheit sowie Umwelt- und Klimaschutz richtig auszutarieren.