Vitra Design Museum zieht in das frühere Bewag-Umspannwerk Humboldt

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Ab Juli 2000 wird es eine neue Nutzung für einen Teil des früheren Bewag-Umspannwerkes Humboldt geben: Dann eröffnet das Vitra Design Museum aus Weil am Rhein in dem denkmalgeschützten Gebäude in der Kopenhagener Straße in Berlin-Prenzlauer Berg seine weltweit erste Dependance. Das Umspannwerk Humboldt war zwischen 1925 bis 1927 vom Leiter der damaligen Bewag-Bauabteilung, Hans-Heinrich Müller, geplant und errichtet worden und bis 1993 in Betrieb geblieben.


In diesem Umspannwerk werden besonders interessante Flächen mittelfristig nicht mehr benötigt. Derzeit werden nur noch Teile der Anlage von der Bewag genutzt. Deshalb suchte die Bewag eine neue Verwendung für diese im Moment leerstehenden Bereiche, die sowohl der betrieblichen Nutzung durch die Bewag als auch dem kulturellen Engagement des Unternehmens entspricht. Die Bewag ist im Rahmen der Optimierung ihrer betrieblichen Standorte an der umfangreichen und vollständigen Ausnutzung aller Immobilien interessiert.


Mit dem nun vorgestellten Konzept wird für die architektonisch außergewöhnlich interessante ehemalige Maschinenhalle eine neue Nutzungsphase eingeleitet. Die Bewag stellt die Flächen zunächst für einen zweijährigen Zeitraum zur Verfügung. Im gleichen Schritt wird das Vitra Design Museum umfangreiche Investitionen vornehmen, unter anderem in die technische Infrastruktur. Gemeinsames Ziel der Bewag und des Vitra Design Museums ist allerdings ein längerfristiges Verbleiben des Vitra Design Museums an diesem besonders geeigneten Standort. Gleichzeitig soll für die Bewag dadurch die wirtschaftliche Nutzung des Gesamtkomplexes gewährleistet werden.