Standpunkt

VIK zur Erhöhung der Erdgassteuer: Schadet Umwelt und Unternehmen

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) wehrt sich gegen die von der rot-grünen Bundesregierung geplante Erdgassteuererhöhung. Ständig steigende Belastungen bei Bürgern und Unternehmen ohne ehrliche und überzeugende Konzepte für die Zukunft erdrosselten Wohlstand und Wachstum in Deutschland.

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"Eine Erdgassteuererhöhung ist für die Umwelt unsinnig und für die Unternehmen in Deutschland eine weitere standortschädliche Verteuerung des Produktionsfaktors Energie." Mit diesem Worten kommentierte der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e. V. (VIK) in Essen die im Koalitionsvertrag von SPD und Bündnis 90/Die Grünen vorgesehene erneute Ökosteueranhebung.

Aus Sicht des Verbandes handelt es sich bei dieser Maßnahme ausschließlich um ein Instrument zur Erhöhung der Staatseinnahmen. Unter ökologischen Gesichtspunkten biete sich sogar eine Steuersenkung auf Erdgas an, immerhin sei dies ein unter Klimagesichtspunkten vorteilhafter Energieträger.

Aus diesem Grund fordert der VIK die Bundesregierung auf, die Staatseinnahmen zu Lasten von Mittelstand und Unternehmen zu senken und mit Weitblick auf der Ausgabenseite Disziplin zu wahren. Ständig steigende Belastungen bei Bürgern und Unternehmen ohne ehrliche und überzeugende Konzepte für die Zukunft erdrosselten Wohlstand und Wachstum in Deutschland zum Schaden der gesamten Gesellschaft, wird der VIK deutlich. Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und dauerhafte Arbeitsplätze könnten weder beim Staat noch in subventionierten Branchen entstehen, sondern nur in ökonomisch gesunden Unternehmen. Dies dürfe auch die rot/grüne Bundesregierung nicht außer Acht lassen.

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