Paradox

VIK zum EEG: Härtefallregelung steigert Last energieintensiver Unternehmen

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) hat die neue Härtefallregelung im EEG kritisiert. Anstatt Entlastung zu schaffen, sorge die anstehende Verdopplung der im EEG als Regelfall vorgesehenen spezifischen Belastung von 0,05 Cent pro Kilowattstunde für einen Anstieg der Kosten.

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Essen (red) - Die neue Härtefallregelung im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) führt bei besonders energieintensiven Unternehmen zu Mehrkosten von über zwei Millionen Euro Jahr, hat der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) herausgefunden. Grund dafür sei die anstehende Verdopplung der im EEG als Regelfall vorgesehenen spezifischen Belastung von 0,05 Cent pro Kilowattstunde.

Das wirke der ursprünglichen Absicht des Gesetzgebers, die Existenz der besonders energiekostensensiblen Industrie zu sichern, entgegen, kritisiert der Verband. Verantwortlich für diese Entwicklung sei der sogenannte "Umverteilungsdeckel" im EEG. Er ist nach Auffassung des Verbands viel zu eng gefasst und benachteilige die besonders energieintensiven Unternehmen.

Der VIK fordert daher eine schnelle Überarbeitung der Härtefallregelung im EEG, "um endlich eine sachgerechte und wettbewerbsverträgliche Begrenzung der EEG-Kostenbelastung für energieintensive Unternehmen herbeizuführen".