Hilft nicht dem Klima

VIK: Versteigerung von CO2-Zertifikaten füllt Staatskassen

Eine neue "CO2-Steuer" nennt der VIK, die Interessenvertretung der industriellen Energiekunden, die geplante vollständige Versteigerung von CO2-Zertifikaten. Damit werde nicht dem Klima geholfen, sondern lediglich die Staatskasse gefüllt, so der Verband.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Essen (red) - Als "klimapolitisch völlig überflüssig und global sogar schädlich" bezeichnet der Verband die CO2-Vollversteigerung. Die Belastungen, die dadurch auf Bürger zukommen würden, seien "erheblich größer als alle Belastungen durch erneuerbare Energien (EEG), Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und andere Förderprograme zusammen". Die Vollversteigerung diene ausschließlich dem Staatshaushalt, dem dadurch mehr als zehn Milliarden Euro zusätzlich in die Kasse fließen würden.

Eine nach Ansicht des Verbandes sinnvolle Alternative zum CO2-Versteigerungsmodell sei vorhanden, so spricht sich der VIK weiterhin für eine CO2-Zuteilung nach dem Benchmark-System aus.