Statistik

VIK-Strompreisindex wieder gesunken

Zu Beginn dieses Monats ist der VIK–Strompreisindex für Mittelspannungskunden in der Industrie gegenüber dem Vormonat um 1,57 Prozent auf 102,62 Punkte gesunken. Der aktuelle Rückgang ist auf sinkende Großhandelspreise an der EEX sowie verminderte Netznutzungsentgelte zurückzuführen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Anfang Februar 2003 ist der VIK–Strompreisindex für Mittelspannungskunden in der Industrie gegenüber dem Vormonat um 1,57 Prozent auf 102,62 Punkte gesunken. Seit Beginn der Berechnung des VIK-Strompreisindices im Januar 2002 ist dieser um 2,62 Prozent angestiegen, gegenüber dem Tiefpunkt des Indices im März 2002 liegt der Anstieg bei 4,3 Prozent.

Der aktuelle Rückgang des Index ist auf sinkende Großhandelspreise an der EEX sowie verminderte Netznutzungsentgelte zurückzuführen. Die Preise der kommenden vier Quartale sind im Januar sowohl für Base- als auch für Peakloadprodukte durchschnittlich um etwa 0,8 Prozent gegenüber Dezember 2002 gesunken. Zudem sind die Netznutzungsentgelte der Bewag durchschnittlich um 5,9 Prozent, die der E.ON-Bayern um 2,2 Prozent und die der enviaM durchschnittlich um 8,3 Prozent gesunken. Bei der EnBW hat sich die Netznutzung im Januar 2003 durchschnittlich um 4,3 Prozent verteuert. Basis des VIK-Strompreisindex sind die Großhandelspreise der EEX sowie die Netznutzungsentgelte der sechs Regelzonennetzbetreiber im Monat Januar 2003. Für die Kunden im Verteilnetz der RWE-Net AG gelten ab Februar 2003 neue Netzentgelte. Diese Veränderung wird im März-Index berücksichtigt.