Statistik

VIK-Strompreisindex im März 2004 deutlich gesunken

Der Strompreisindex des Verbands der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) für Mittelspannungskunden in der Industrie ist im März 2004 um 2,45 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken. Nach einem fast zweijährigen Preisanstieg ist erstmals wieder eine rückläufige Preisentwicklung zu erkennen. Mit PDF-Download.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (red) - Der VIK-Strompreisindex für Mittelspannungskunden in der Industrie ist im März 2004 um 2,45 Prozent gegenüber dem Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 118,98 Punkten. Die mittleren Monatspreise sowohl für Base- als auch für Peak-Produkte am Terminmarkt der Leipziger Strombörse EEX für die nächsten vier Quartale haben zu diesem Rückgang des Indices geführt, so der VIK Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft. Die ebenfalls im VIK-Strompreisindex berücksichtigten Mittelspannungs-Netznutzungsentgelte seien dagegen unverändert geblieben.

Bereits in den beiden zurückliegenden Monaten sei der VIK-Strompreisindex gefallen bzw. habe sich auf einem konstanten Niveau gehalten. Der Verband, der die Interessen der industriellen und gewerblichen Energiekunden vertritt und diese Unternehmen bei allen Energiefragen berät, weist darauf hin, dass erstmals nach einem fast zweijährigen Preisanstieg eine rückläufige Preisentwicklung zu erkennen ist. Industrieunternehmen, welche ein strukturiertes Portfoliomanagement für den Stromeinkauf betreiben und noch offene Positionen für das Jahr 2004 haben, könnten derzeit einen deutlichen Preisvorteil beim Stromeinkauf gegenüber bereits Ende 2003 abgeschlossenen Jahresvollversorgungsverträgen erzielen. Im Vergleich zum November 2003 ist im Februar 2004 der durchschnittliche Preis für das zweite Quartal 2004 um 7,64 €/MWh (Peak) und 1,49 €/MWh (Base) gesunken.