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VIK-Strompreisindex für März: Anstieg um 0,97 Prozent

Der Strompreisindex des Verbands der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft für Mittelspannungskunden in der Industrie ist gegenüber dem Vormonat um 0,97 Prozent angestiegen. Gründe dafür sind steigende EEX-Preise sowie höhere Netznutzungsentgelte seitens der RWE-Net AG, teilte der VIK mit.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Zu Beginn dieses Monats ist der Strompreisindex des Verbands der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. (VIK) für Mittelspannungskunden in der Industrie gegenüber dem Vormonat um 0,97 Prozent auf 103,62 Punkte gestiegen. Seit Beginn der Berechnung des VIK-Strompreisindexes im Januar des vergangenen Jahres ist dieser um 3,62 Prozent angestiegen. Gegenüber dem Tiefpunkt des Indexes im März 2002 liegt der Anstieg bei 5,3 Prozent.

Der aktuelle Anstieg des VIK-Indexes ist sowohl auf steigende EEX-Preise als auch auf die steigenden Netznutzungsentgelte der RWE-Net AG zurückzuführen. Die Preise der kommenden vier Quartale sind im Februar für Baseload-Produkte durchschnittlich um 1,63 Prozent und für Peakload-Produkte um rund 0,3 Prozent gegenüber Januar 2003 gestiegen. Die Netznutzungsentgelte der RWE-Net AG haben sich ab dem 1. Februar durchschnittlich 5,14 Prozent verteuert (arithmetischer Mittelwert der Netznutzungsentgelte bei 3000, 4000, 5000 und 6000 Benutzungsstunden.

Basis des VIK-Strompreisindexes sind die Großhandelspreise der EEX sowie die Netznutzungsentgelte der sechs Regelzonennetzbetreiber (Bewag, enviaM, HEW, E.ON-Bayern, RWE und EnBW) im Monat Februar 2003.