Forderungen wurden berücksichtigt

VIK stimmt Kraft-Wärme-Kopplungskompromiss zu

Der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) hat gestern dem Verbändevorschlag zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung zugestimmt.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com
Nach konstruktiv-kritischen Diskussionen mit den Verbänden der Stromanbieter hat der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) gestern die Vereinbarung zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) paraphiert.


Die wesentlichen Forderungen des VIK seien in das nun vorliegende Papier aufgenommen worden. Dabei handle es sich im Einzelnen um (1) die diskriminierungsfreie Förderung auch der bestehenden industriellen KWK-Anlagen (Einspeisung und Eigenstromerzeugung), (2) die Förderung des KWK-Neubaus, (3) die strikte Begrenzung des gesamten Beihilfevolumens auf maximal acht Milliarden DM, (4) die zeitliche Begrenzung auf das Jahr 2010, (5) die Unterstellung der höchsten Energieeffizienz als Voraussetzung, (6) die Limitierung der Belastung für die industriellen Stromverbraucher auf maximal 0,1 Pfennig pro Kilowattstunde, (7) die Beschränkung auf einen prozentualen Zuschlag auf die Strompreise sowie eine Härteregelung als weitere Auffanglinie, (8) die transparente Kontrolle der Zahlungsströme mittels Clearingstelle und (9) die Abschaffung des KWK-Vorschaltgesetzes.


Bis zuletzt hatte sich VIK als Vertreter der industriellen und gewerblichen KWK-Anlagenbetreiber nachdrücklich dafür eingesetzt, auch diese Belange in das an das Bundeswirtschaftsministerium übergebene Papier einzubringen. VIK wird sich weiter vordringlich für die diskriminierungsfreie Berücksichtigung bestehender und zukünftiger KWK-Anlagen in industrieller und gewerblicher Hand einsetzen.