"Clement hat Recht"

VIK: Kohlekraftwerke sind unverzichtbar für sichere Versorgung

Der VIK hält die Warnung des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Wolfgang Clement vor einem Ausstieg aus Kernenergie und Kohle für "vollkommen berechtigt". Eine Politik, die nur auf regenerative Energien setzt, gefährde hierzulande Wohlstand und Arbeitsplätze.

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Essen (red) - Regenerative Energietechniken können nach Ansicht des VIK, die Interessenvertretung großer industrieller Energiekunden, nur teilweise die Versorgung der Bevölkerung und Unternehmen tragen und verursachen dabei auch noch höchste Energiekosten. Ihr Marktanteil sei nur durch die gesetzliche Förderung gestiegen, ansonsten läge dieser bei nahezu Null, so der Verband weiter.

Das realistische Energieversorgungsziele für Industrienationen auf absehbare Zeit nur auf Basis eines breiten Energiemixes aus Kohle, Kernenergie und Erneuerbaren Energien funktionieren, davon seien auch in Deutschland sicherlich nicht nur Wolfgang Clement und der VIK überzeugt.

Clement hatte am Wochenende indirekt vor der Wahl der hessischen SPD-Spitzenkanditatin Andrea Ypsilanti gewarnt, da ihre Energiepolitik die "industrielle Substanz Hessens" gefährde.