Beitrag zum Klimaschutz

Vesper startete landesweite Aktion "Energiesparer NRW"

Die Aktion "Energiesparer NRW" des NRW-Städtebauministeriums will das Engagement von Bauherren sichtbar machen. Ausgezeichnet werden Gebäude mit niedrigem Heizwärmebedarf oder Sonnenkollektoren, Fotovoltaikmodulen, Erdwärme- und Biomasseanlagen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Duisburg (ddp-nrw/sm) - Nach einer einjährigen Erprobungsphase hat der nordrhein-westfälische Städtebauminister Michael Vesper (Grüne) am Montag im Duisburger Kindermuseum die Aktion "Energiesparer NRW" landesweit gestartet. "Wer in die Energieeffizienz seines Hauses investiert, Energie spart und die Kraft der Sonne nutzt, der sollte das öffentlich machen und andere zum Nachahmen anregen", forderte Vesper.

Wichtige Beiträge zum Klimaschutz sehe man vielen Gebäuden von außen nicht an. Die Aktion "Energiesparer NRW" des NRW-Städtebauministeriums will das Engagement von Bauherren sichtbar machen. Ausgezeichnet werden Gebäude mit niedrigem Heizwärmebedarf oder Sonnenkollektoren, Fotovoltaikmodulen, Erdwärme- und Biomasseanlagen.

Gerade im Gebäudebestand lasse sich mit den heutzutage am Markt verfügbaren Techniken "ein erstaunlich hohes Energiesparpotenzial mobilisieren", erläuterte der Minister. Werden diese Techniken auf breiter Front eingesetzt, lasse sich der Heizenergiebedarf eines Hauses häufig auf nur noch 30 Prozent des heutigen Verbrauchs reduzieren. Solarthermie und Photovoltaik seien Technologien, mit denen praktisch jeder Hausbesitzer Wärme oder Strom aus regenerativen Energien selber erzeugen und ins Netz einspeisen kann.

Im Wohnungsbau liegen den Angaben zufolge hohe Klimaschutzpotenziale, wenn man sich für einen besseren Wärmeschutz oder für die Nutzung erneuerbarer Energien entscheidet. Hausbesitzer könnten viel dazu beitragen, den Kohlendioxid-Ausstoß zu senken. "Wir wollen Vorurteile über die angeblich zu hohen Kosten und den begrenzten Nutzen von Klimaschutzinvestitionen ausräumen", sagte der Minister.