Verwirrspiel um die Zeus-Strom AG hatte ein gutes Ende

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com
Am Freitag morgen löste eine Meldung von Stiftung Warentest große Verwirrung in der Strombranche aus: die Verbraucherschützer aus Berlin meinten herausgefunden zu haben, dass die Hamburger Zeus-Strom AG keine Lieferverträge mit drei der angegebenen Stromunternehmen haben. In einem Gespräch mit Anbieterdetails). Piller bot der Redaktion an, die Verträge bei einem persönlichen Treffen einsehen zu können, blieb jedoch dabei, die Namen nicht bekannt zu geben. "Das ist unser Know-how und unser Vorsprung. Wir wollen doch den anderen Marktteilnehmer keine Ideen geben. Und zudem haben wir mit unseren Partnern vereinbart, die Namen nicht zu nennen", stellte Piller klar. Das ist durchaus nachvollziehbar.


Die Redaktion von Stiftung Warentest bekam ebenfalls das Angebot zur Vertragsansicht und nahm es auch umgehend war. "Das grenzt an Rufmord und sollte sofort geklärt werden", beschrieb Pillar seine Vorgehensweise. Zwei Stunden später hatte die Stiftung Warentest ihren Artikel vom Vormittag revidiert und ihn komplett aus dem Netz genommen. Anscheinend hatten sich die Journalisten geirrt. Mit der Verträgen der Zeus-Strom AG sei alles in Ordnung, sie werde tatsächlich von mehreren deutschen Energieversorgern mit Strom beliefert.


Seit Januar beliefert die Zeus-Strom AG nach eigenen Angaben mehr als 3000 Kunden mit dem günstigen Strom (23,7 Pfennig pro Kilowattstunde und keine weiteren Kosten). Mehr als 40 000 Verträge seien abgeschlossen, die je nach Kündigungsfrist bei den alten Versorgern, noch bis Juli mit Strom vom Hamburger Unternehmen versorgt werden.


Annika Krisp