Verunsicherung der Kunden: DSA geht gegen Bewag vor

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Das will sich die Hamburger DSA Deutsche Strom AG nicht mehr bieten lassen: Weil der Berliner Regionalversorger Bewag wechselwilligen Kunden mitgeteilt hatte, ihr neuer Stromanbieter könne den geschlossenen Liefervertrag nicht erfüllen, hat der Hamburger Newcomer DSA eine Vertragsstrafe wegen wettbewerbsschädigenden Verhaltens erwirkt. Diese verpflichtete die Bewag, Äußerungen bezüglich der Lieferfähigkeit der DSA zu unterlassen.


Obwohl das Berliner Unternehmen Ende September eine Verpflichtungserklärung unterzeichnet hatte, erfuhr die DSA jetzt, dass weiterhin Briefe verschickt wurden, in denen von einer mangelnden Zahlungs- und Lieferfähigkeit der DSA die Rede war. Für den Fall einer Zuwiderhandlung wurde eine Vertragsstrafe in Höhe von 5000 DM vereinbart, die nach Angaben der DSA jetzt fällig wird.