best energy vs. SW Dinslaken

Verfügungsantrag hinfällig, da Wechselgebühren für unzulässig erklärt wurden

Durch ein Urteil des Landgerichts Düsseldorf, das Wechselentgelte für unzulässig erklärt hat, fühlt sich der Berliner Anbieter best energy bestätigt und hat deshalb den Antrag auf einstweilige Verfügung gegen die Stadtwerke Dinslaken zurück gezogen.

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Wie das strom magazin heute morgen berichtete, hat der Berliner Stromanbieter best energy seinen Verfügungsantrag in dem von ihm gegen die Stadtwerke Dinslaken bei der Kartellkammer des Landgerichts Düsseldorf eingeleiteten Verfahren zurückgezogen (Details lesen Sie hier). Anlass des Streites seien jedoch nicht die Netznutzungsentgelte gewesen. Stattdessen sei es um die Wechselentgelte gegangen, die die Stadtwerke Dinslaken forderten, reagierte best energy auf die heutige Meldung. best energy hatte sich geweigert diese zu bezahlen und die sofortige Netznutzung von den SW Dinslaken gefordert.


Als Grund für den Rückzug gab das Berliner Unternehmen an, dass sich LG Düsseldorf eindeutig zum Thema positioniert und Wechselgebühren für unzulässig erklärt hätte. Dies könne aus dem Urteil Yello Strom GmbH gegen die Stadtwerke Düsseldorf abgeleitet werden. "Wir haben damit erreicht, was wir erreichen wollten", bilanziert Nils Wagener, Bereichsleiter Strom- und Netzmanagement bei best energy. "Somit ist der Verfügungsantrag für uns überflüssig geworden, und wir haben uns für eine Rücknahme entschieden". Mit dem von Yello Strom erwirkten Urteil will best energy die Netznutzung im Netzbereich der SW Dinslaken jetzt auch ohne Wechselentgelte faktisch durchsetzten.