Am Landgericht Dortmund

Verfahren gegen "Gaspreis-Boykotteure" begonnen

Der bundesweit erste Prozess gegen "Gaspreis-Boykotteure" hat heute am Landgericht Dortmund begonnen. Wie ein Gerichtssprecher mitteilte, will der Energieversorger E.ON Westfalen Weser mit dem Zivilprozess von 15 säumigen Kunden ausstehende Zahlungen eintreiben.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Dortmund (ddp.djn/sm) - Die Beklagten weigern sich, die Gaspreis-Erhöhung des Energieversorgers vom Oktober 2004 zu zahlen. Sie schulden dem Unternehmen zwischen 100 und 900 Euro.

Eine Entscheidung in dem Verfahren soll am 11. Mai verkündet werden. Die Bürger verlangen von E.ON Westfalen Weser, die Kalkulation der Preise offen zu legen. Das Unternehmen begründet den Gang vor Gericht mit der Tatsache, dass die große Mehrzahl der Kunden die Gaspreis-Erhöhung mittrage.