Nicht ausreichend Synergien

Verbund lässt Österreichs Stromlösung platzen

Kein Mega-Zusammenschluss in Österreich: Aufgrund mangelnder Synergien lässt der Wiener Energieriese Verbund den geplanten Zusammenschluss mit der Energie Allianz zur Österreichischen Stromlösung (ÖSL) nach drei Jahren Verhandlungen platzen. Zuvor gab es ein neues Gutachten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Wien (red) - Seit drei Jahren verhandeln die österreichischen Stromkonzerne Verbund und Energie Allianz (Zusammenschluss aus EVN, Wienstrom, Energie AG, Linz AG und BEWAG) über die Fusion zur Österreichischen Stromlösung (ÖSL). Jetzt ließ der Verbund den Plan ais Rücksicht vor den Aktionären endgültig platzen.

Grund: Einer Untersuchung des Beratungsinstituts Booz Allen Hamilton zufolge, ist das zu erwartende Synergiepotenzial zu begrenzt. Jetzt könne es maximal noch eine lose Verbindung zwischen Verbund und Allianz geben, die gewährleisten soll, dass der Strom aus heimischer Wasserkraft im Land bleibt, sagte Energie AG-Chef Leo Windtner.