Verbraucherverbände lehnen Teilung des Strommarktes in zwei Handelszonen ab

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Als Mogelpackung hat die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände (AgV) die Eckpunkte für eine neue Vereinbarung zur Stromdurchleitung zwischen Stromwirtschaft und Industrie kritisiert. Die Verbraucherverbände lehnen es entschieden ab, dass über die Konstruktion von Handelszonen die Entfernung als Kriterium der Preisbildung für die Stromdurchleitung in neuer Verpackung wieder eingeführt werde. Hier würde ein Vorwand gesucht, um einen Wegezoll für Stromimporte aus dem Ausland, insbesondere aus Frankreich, zu erheben, kritisieren die Verbraucherschützer. Die Entscheidung für oder gegen französischen Atomstrom sollte in einem liberalisierten Markt nicht durch Handelsbarrieren gelenkt werden.