Stellungnahme

Verbraucherschützer wollen alternatives Energiewirtschaftsgesetz

Weil der vom Wirtschaftsministerium vorgelegte EnWG-Gesetzentwurf in nahezu allen Passagen die ohnehin starke Stellung der Verbundunternehmen schütze und das Interessen von Verbrauchern vernachlässige, hat der Bund der Energieverbraucher jetzt einen korrigierten Vorschlag vorgelegt.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Rheinbreitenbach (red) - Der Bund der Energieverbraucher hat einen Vorschlag für das neue Energiewirtschaftsgesetz veröffentlicht. Ebenso wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace wollen die Verbraucherschützer die umweltfreundliche Stromerzeugung, Energieeffizienz und den Schutz der Haushaltskunden als grundsätzliche Zielsetzungen im Gesetz verankern. Auch müsse die Regulierung der Stromtarife unabhängig vom Bundeswirtschaftsministerium erfolgen.

Mittlerweile haben sich der deutsche Bauernverband, die Stadt Nürnberg und die Fördergemeinschaft Erneuerbarer Energien dem Vorschlag der Verbraucherschützer angeschlossen.

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