Aufruf zum Wechsel

Verbraucherschützer kritisieren Gasag-Preiserhöhung

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat die am Dienstag angekündigte Gaspreiserhöhung der Gasag kritisiert und ruft betroffene Kunden zu einem Gasanbieterwechsel auf. Die vorgesehene Preiserhöhung bedeutet laut dem Gasanbieter für eine durchschnittliche Wohnung eine jährliche Mehrbelastung von rund 70 Euro.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (ddp/red) - "Zwar ist auch der Ölpreis, an dem sich der Gaspreis orientiert, zuletzt gestiegen. Doch das Gasangebot war in den vergangenen Monaten sehr groß, so dass Gas nicht so knapp wurde wie Öl", sagte der Energieexperte des Bundesverbandes, Holger Krawinkel, der "Berliner Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Deshalb erscheint mir eine Preiserhöhung in diesem Umfang zu hoch."

Der Gasanbieter hat angekündigt, die Gaspreise im Schnitt um 13 Prozent zu erhöhen. "Ich kann den Berliner Verbrauchern nur dringend raten, den Anbieter zu wechseln", sagte Krawinkel. Die Auswahl an Anbietern in Berlin sei groß, deshalb gebe es für die Verbraucher auch keinen Grund über die Preiserhöhung der Gasag zu klagen.

Die Gasag empfahl ihren Kunden, um mögliche spätere Nachzahlungen zu vermeiden, ihren monatlichen Abschlag entsprechend der Preiserhöhung anzupassen. Unser Tipp: Nutzen Sie unseren kostenlosen Gasrechner, um einen günstigen Gasanbieter zu finden und Ihre Gaskosten zu senken.