Statistik

Verbraucherpreise steigen im Juni um 1,8 Prozent

Die Verbraucherpreise in Deutschland sind im Juni auf Jahressicht erwartungsgemäß um 1,8 Prozent gestiegen. Das Statistische Bundesamt bestätigte damit seine bisherige Schätzung. Verantwortlich für die im Vergleich zu den Vormonaten geringere Teuerung seien die nur gering angestiegenen Energiepreise.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Wiesbaden (ddp/sm) - In den Monaten März, April und Mai hatten die Verbraucherpreise auf Jahressicht jeweils um 1,9 Prozent zugelegt. Verantwortlich für die abgeschwächte Erhöhung sei der geringere Anstieg der Energiepreise gewesen. Ohne Energie hätte die Teuerungsrate auch im Juni 1,9 Prozent betragen. Im Vergleich zum Vormonat Mai hätten sich die Kosten im Juni um 0,1 Prozent erhöht. Auch dieser Anstieg war erwartet worden.

Bei der Haushaltsenergie ist nach Angaben der Statistiker im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat besonders der Strom teurer geworden. Die Preise hätten sich um 6,2 Prozent erhöht. Kosten für Gas seien um 3,0 Prozent gestiegen. Deutlich günstiger binnen Jahresfrist sei dagegen leichtes Heizöl gewesen, das sich um 7,9 Prozent verbilligte. Die Preise für Kraftstoffe seien um 0,8 Prozent geklettert. Gegenüber dem Jahr 2000 ergeben sich nach Angaben des Bundesamtes allerdings Spitzenwerte: Sowohl die Kraftstoffpreise als auch die Strompreise hätten sich seither um 37 Prozent erhöht.