Statistik

Verbraucherpreise legen im November um 2,3 Prozent zu

Wie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, ist der Verbraucherpreisindex für Deutschland von November 2004 bis November 2005 um 2,3 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2005 verringerte sich der Index um 0,5 Prozent. Die Preise für Gas stiegen um mehr als 15 Prozent.

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Wiesbaden (ddp/sm) - Die Verbraucherpreise haben sich im November gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent erhöht. Damit lag die Jahresveränderungsrate genauso hoch wie im Oktober, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat verringerten sich die Verbraucherpreise im November um 0,5 Prozent. Die Schätzung auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern wurde damit bestätigt.

Preistreibend wirkten sich den Angaben zufolge - inzwischen den zwanzigsten Monat in Folge - höhere Preise für Mineralölerzeugnisse aus. Ohne Einrechnung von Heizöl und Kraftstoffen hätte die Jahresteuerungsrate nur bei 1,8 Prozent gelegen. Leichtes Heizöl verteuerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 27,0 Prozent, für Kraftstoffe waren 8,6 Prozent mehr zu zahlen.

Die Preise für Strom erhöhten sich um 4,2 Prozent und die für Gas um 15,4 Prozent. Bohnenkaffee war im November 2005 knapp 21 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Tabakwaren stiegen im gleichen Zeitraum um 17,5 Prozent. Günstiger als im Vorjahr waren nach Angaben der Statistiker hingegen Farbfernseher, die sich um 14,7 Prozent verbilligten, Foto- und Filmausrüstungen, deren Preise sich um 9,5 reduzierten, sowie Informationsverarbeitungsgeräte, für die 8,6 Prozent weniger gezahlt werden musste.