In Sachsen-Anhalt

Verbraucherpreise im April um 1,7 Prozent gestiegen

Laut Statistik stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat in Sachsen-Anhalt vor allem die Preise für Heizöl (plus 31,3 Prozent), Gas (plus 6,7 Prozent) sowie Strom (plus 4,0 Prozent). Für Kraftstoffe mussten im Schnitt 5,5 Prozent mehr bezahlt werden, wobei die Dieselpreise überdurchschnittlich zulegten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Halle (ddp-lsa/sm) - Der Preisauftrieb hat sich im April in Sachsen-Anhalt minimal verlangsamt. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent, wie das Statistische Landesamt bereits am Freitag in Halle mitteilte. Im März hatte die Jahresteuerungsrate bei 1,8 Prozent gelegen. Gegenüber dem Vormonat März gab es einen Rückgang der Preise um 0,1 Prozent.

Grund für die geringe Preissenkung im Vergleich zum März sind Statistikangaben zufolge unter anderem Nachlasse bei Nahrungsmittelpreisen mit knapp einem Prozent. Für Brot sowie andere Backwaren aus Brotteig sanken die Preise um mehr als zwei Prozent. Fleisch und Fleischwaren waren um 0,9 Prozent billiger zu erhalten. Beim Fisch dagegen waren Preiszuschläge um etwa sechs Prozent zu verzeichnen.

Laut Statistik stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat vor allem die Preise für Heizöl (plus 31,3 Prozent), Gas (plus 6,7 Prozent) sowie Strom (plus 4,0 Prozent). Für Kraftstoffe mussten im Schnitt 5,5 Prozent mehr bezahlt werden, wobei die Dieselpreise mit einer Erhöhung um fast 15 Prozent überdurchschnittlich zulegten. Die Rundfunk- und Fernsehgebühren kletterten den Angaben zufolge binnen Jahresfrist um 4,8 Prozent. Dagegen wurden dem Verbraucher die Fernseh- und Videogeräte im Handel um 11,3 Prozent preiswerter angeboten.