Strom-News
Weitere Preissteigerungen erwartetEnergieexperten rechnen einer Umfrage zufolge auch in Zukunft mit weiter steigenden Preisen für Strom, Gas und Kraftstoffe. Die Schuld an den momentan ständig steigenden PReisen geben die meisten Deutschen den Energiekonzernen und der Politik, wie eine weitere Umfrage zeigt.
Mannheim/Leipzig (ddp.djn/sm) - In einer Verbraucherumfrage im Auftrag von MDR gaben 71 Prozent an, die Energiekonzerne seien schuld, für 69 Prozent ist die Politik verantwortlich für die hohen Preise. Knapp jeder Zweite meint, die hohen Preise seien eine Folge von Börsenspekulationen, 43 Prozent schoben die Schuld auf die Rohstoff-Länder. Nur jeder Zehnte sagte, die Verbraucher sollten mehr sparen.
(Foto / Abb.: Fotolia.de)Energieexperten erwarten auch in der nächsten Zeit weiter steigende Energiepreise. Eine überwiegende Mehrheit von Experten rechnet mit einem Anstieg sowohl in den nächsten sechs Monanten auch auch in den kommenden Jahren, wie wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) unter Berufung auf eine Befragung von mehr als 200 Experten berichtet. Mit unveränderten oder gar sinkenden Preisen rechneten lediglich eine kleine Minderheit.
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Mit der Anschaffung eines neuen Kühlschrankes können Verbraucher ihre Stromkosten deutlich senken. Nach Angaben des Bundesverbands der Verbraucherzentralen sparen moderne Kühl- und Gefriergeräte der Effizienzklasse A++ jedes Jahr bis zu 50 Euro Stromkosten gegenüber älteren Modellen.
Die SPD redet wegen steigender Energiepreise mit den Stromkonzernen über niedrigere Basistarife für Haushalte. "Wir sind hier im Gespräch mit den vier großen deutschen Energieversorgern", sagte Bundestagsfraktionschef Peter Struck dem "Münchner Merkur". Er selbst sei zwar skeptisch, gleichwohl prüfe die SPD eine entsprechende Übereinkunft zwischen den Unternehmen.
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Neun von zehn Verbrauchern, die ihren Stromanbieter gewechselt haben, sind mit dem Wechsel zufrieden und würden dies weider tun, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage. Die Motivation für den Wechsel sei bei den meisten Teilnehmern der Wunsch gewesen, Geld zu sparen.
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