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Verbraucher Initiative: Tipps zur Senkung der Stromkosten

Für das kommende Jahr haben die Stromversorger drastische Preissteigerungen angekündigt. Um bis zu fünf Prozent sollen die Tarife für Privathaushalte angehoben werden. Die Verbraucher Initiative e. V. kritisiert dies als "Selbstbedienung der Unternehmen" und empfiehlt Verbrauchern, sich kostenbewusst zu verhalten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

"Die Stromkonzerne möchten sich vor Einführung der Regulierungsbehörde noch einmal ein sattes Zubrot bewilligen lassen," wertet Ralf Schmidt-Pleschka, Energieexperte der Verbraucher Initiative e. V. die Ankündung von E.ON, RWE und anderen. "Der Selbstbedienung der Strombranche muss die Regulierungsbehörde einen Riegel vorschieben können", fordert er. "Dazu muss sie unabhängig arbeiten und mit ausreichend Personal und Kompetenz ausgestattet werden."

Die Vereinigung verweist darauf, dass Verbraucher die drohende Erhöhung der Strompreise nicht klaglos hinnehmen müssen. "Wir empfehlen Verbrauchern zu einem preiswerteren Anbieter zu wechseln," betont Ralf Schmidt-Pleschka. Um bis zu 100 Euro im Jahr kann eine durchschnittliche Familie dadurch sparen. Der Wechsel funktioniere heute meist problemlos.

Die hohen Preise machen für Verbraucher auch den sparsamen Umgang mit Strom lohnenswert. Wer beim Kauf von Geräten auf den Stromverbrauch achtet und sich im Haushalt Strom sparend verhält, kann bis zu 100 Euro im Jahr sparen. Allein der Verzicht auf Stand-By-Modus bei Fernseher, Satellitenempfänger, Video und Stereoanlage bringe jährlich bis zu 50 Euro.

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