Neue Broschüre

Verbraucher Initiative gibt Tipps für ein sicheres Zuhause

Von den 1,8 Millionen Kinderunfällen, die im Jahr registriert werden, passieren mehr als 570 000 im Haushalt und in der Freizeit. Anlässlich des Kindersicherheitstages weist die Verbraucher Initiative in einer Broschüre darauf hin, wie Unfälle vermieden werden können und was die größten Gefahrenquellen sind.

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Berlin (red) - Jedes Jahr werden knapp 1,8 Millionen Kinderunfälle registriert. Mehr als 570 000 der Unfälle ereignen sich zu Hause und in der Freizeit. Die hohen Zahlen der Haus- und Freizeitunfälle zeigen einen dringenden Handlungsbedarf. Zum Kindersicherheitstag macht die Verbraucher Initiative auf mögliche Gefahrenquellen in Haus und Garten aufmerksam und will damit zum Vermeiden von Kinderunfällen beitragen.

Dr. Silvia Pleschka, Gesundheitsreferentin der Verbraucher Initiative rät zum vorausschauenden Handeln: "Nicht durch Verbote und übertriebenes Beschützen helfen Eltern ihren Kindern die spannende Entwicklungszeit unbeschwert zu erleben. Viel mehr können sie durch kindersichere Gestaltung der häuslichen Umgebung, durch Aufklärung und mit einem guten Beispiel erreichen."

"Ein sicheres Wohnumfeld ist keine Frage des Geldes", erläutert Dr. Pleschka. Bereits geringfügige Umgestaltung der häuslichen Umgebung trage zur Minderung der Gefahren bei: das kippsichere Anbringen von Regalen oder Hochbetten, Steckdosenschutz oder Schubladenstopp. Die benötigten Utensilien kosten oft nur wenige Euro und sind eine wichtige Investition in die Zukunft.

Die achtseitige Broschüre "Kindersicherheit" nennt die häufigsten Verletzungsgefahren in Haus und Garten und gibt praxisorientierte Tipps zum Vermeiden von Unfällen. Sie kann für 2,60 Euro (inklusive Versand, Briefmarken oder Scheck) bei der Verbraucher Initiative, Elsenstr. 106, 12435 Berlin bestellt werden.

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