Klimaschutz zu Hause

Verbraucher Initiative: Auch Privathaushalte können Kohlendioxidausstoß senken

Wer zu Hause Energie sparen will, sollte nicht nur Strom sparen, sondern auch Lebensmittel aus der Region kaufen. Weitere Tipps zum privaten Klimaschutz gibt ein Faxabruf der Verbraucher Initiative.

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Das Thema Klimaschutz ist derzeit in aller Munde: Auf der Weltklimakonferenz in Bonn haben kürzlich Politiker aus 180 Nationen über die Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes verhandelt. Nach Meinung der Verbraucher Initiative haben es die Verbraucher da einfacher: Ganz ohne Diskussionen, Verhandlungen und Abkommen könnten sie Politik und Wirtschaft praktizierten und Klimapolitikschutz im privaten Bereich vorleben. Ein neuer Fax-Abruf gibt die entsprechenden Tipps.

"Energie sparen ist der wichtigste Beitrag, den jeder zum Klimaschutz leisten kann", so Stefanie Ludes von der Verbraucher Initiative. Denn bei jeder Verbrennung fossiler Energie würden beträchtliche Mengen des Treibhausgases Kohlendioxid freigesetzt. Dabei betreffe Energie nicht nur die Bereiche Strom, Heizung oder Warmwasserbereitung, sondern auch Herstellung, Transport, Lagerung und Entsorgung aller Produkte, die konsumiert werden. Energie sparen könne man so auch durch den Kauf von Lebensmitteln aus der Region oder den Erwerb langlebiger Konsumgüter. Denn je länger ein Produkt hält, desto weniger neue müssten produziert werden, und desto weniger Energie würde dafür verbraucht. Aber auch das Abschalten gerade nicht benötigter Elektrogeräte, der Einsatz von Energiesparlampen oder das Umsteigen auf Strom aus erneuerbaren Energien seien wichtige Beiträge zum Klimaschutz, so der Bundesverband.

Wie Verbraucher ihre ganz persönliche Klimapolitik umsetzen und dabei auch noch Geld sparen können, erläutert der vierseitige Fax-Abruf "Global denken, privat handeln - Energie, Verkehr und Nachhaltiger Konsum". Unter der Fax-Nummer 0190-150270071 (DM 1,21/Minute) kann diese Information rund um die Uhr abgerufen werden.