Luxus-Leben

Verbraucher bekommen die anziehenden Preise zu spüren

Die Preise an der Tankstelle und im Supermarkt steigen so stark wie seit zweieinhalb Jahren nicht mehr. Die Lebenshaltungskosten zogen im April laut einer Berechnung des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,4 Prozent an.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Zuletzt hatte die Inflation im Oktober 2008 bei 2,4 Prozent gelegen. Im März hatte die Jahresteuerung noch 2,1 Prozent betragen. Die Europäische Zentralbank spricht nur bis zu einem Wert von maximal 2,0 Prozent von Preisstabilität. Binnen eines Monats legten die Lebenshaltungskosten um 0,2 Prozent zu. Die vorläufigen Angaben des Statistikamts beruhen auf den Berechnungen aus ausgewählten Bundesländern. Die endgültigen Ergebnisse für April werden am 11. Mai veröffentlicht.

Heizöl kostet 20% mehr als vor einem Jahr

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen stiegen die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent. Die Preise für Heizöl zogen binnen eines Jahres um 26,4 Prozent an. Auch Speisefette und -öle (plus 18,0 Prozent) sowie Sprit (plus 10,4 Prozent) wurden erheblich teurer. Billiger als im April 2010 waren hingegen Frischgemüse (minus 13,8 Prozent) und Telefone (minus 8,9 Prozent).

In Bayern betrug die Jahresinflation ebenfalls 2,5 Prozent. Auch hier - wie in anderen Bundesländern - trugen vor allem Sprit und Heizöl zu dem starken Anstieg bei.