Zeitungsbericht

Verbot von Nachtspeicheröfen doch nicht auf der Kippe (Upd.)

Stromfressende Nachtspeicherheizungen gelten schon seit Jahren als Auslaufmodelle, weil sie ineffizient und teuer sind. Eigentlich sollten die Öfen auch schrittweise ausgemustert werden und etliche Verbraucher werden sich schon eine neue Heizung zugelegt haben. Nun sorgte ein - inzwischen dementierter - Bericht für Wirbel, wonach das Verbot auf der Kippe stünde.

Heizung© emmi / Fotolia.com

Berlin (dapd/red) - Angeblich solle die Regierung beschlossen haben, das Verbot der Nachtspeicher zu kippen. Nachtspeicherheizungen müssten offenbar doch nicht bis 2020 ausgemustert werden, sondern dürften weiter betrieben werden. Die neue Energieeinsparverordnung solle das erst 2009 eingefügte Verbot kippen. Darauf hätten sich nach Informationen der "Wirtschaftswoche" die beteiligten Bundesministerien geeinigt.

Keine neue Aufgabe für Nachtspeicheröfen

Weil bis 2020 doppelt so viel erneuerbare Energie vorhanden sein dürfte wie heute, laute das Argument der Regierung, würden die Geräte als Speicher für den Überfluss gebraucht. Doch inzwischen dementierte ein Sprecher aus dem Haus des Bauministers den Bericht. Das Verbot bleibe bestehen.