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Verbesserte Fördermöglichkeiten für Solaranlagen und Gas-Brennwertheizung

Die Kombination einer Solaranlage mit einer Erdgas-Brenntwertheizung ist ideal und wird zudem vom Staat gefördert. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch hin. Auch nach Auslaufen den 100 000 Dächer-Programms gebe es interessante Förderprogramme, beispielsweise das Marktanreizprogramm.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Sommerzeit ist Kollektorzeit: In den Sommermonaten bringen Solarkollektoranlagen ihren größten Nutzen. Sie werden vor allem zur Erwärmung von Warmwasser eingesetzt. In Deutschland kann eine solche Anlage bis zu 60 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für die Warmwasserbereitung decken. Die restlichen 40 Prozent und die Energie für die Heizung müssen mit einem anderen Energieträger erfolgen. Grob rechnet man mit rund einem bis 1,5 Quadratmeter benötigter Kollektorfläche pro Person.

Ideal ist laut Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch (ASUE) eine Kombination mit einer Erdgas-Brennwertheizung. Denn die Brennwertheizung erreicht besonders hohe Wirkungsgrade, weil sie die Wärme im Abgas mit nutzen kann. Besonders vorteilhaft ist es, Brennwertgeräte auf dem Dachboden zu installieren, denn dann kann die Solaranlage sehr einfach mit dem Warmwasser-Speicher verbunden werden.

Hausbesitzer, die Solaranlagen installieren lassen, können dafür Fördermittel beantragen. Informationen über die Fördermöglichkeiten in der Region geben die Umweltbehörden oder die Energieversorger. Die ASUE weist hier besonders auf das Marktanreizprogramm des Bundes hin. Der darin für Solarkollektoren festgelegte Fördersatz je begonnenem Quadratmeter errichteter Kollektorfläche beträgt seit Februar 2003 125 Euro (davor 92 Euro). Anträge hierfür können noch bis zum 15. Oktober beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn eingereicht werden. Vor Eingang des Antrags dürfen jedoch keine der Ausführung des Vorhabens zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsverträge abgeschlossen werden. Kostenvoranschläge und Planungsleistungen sind dagegen zulässig. Die Zuschüsse des BAFA für Solarkollektoranlagen dürfen nicht mit Zulagen, Investitionskosten- oder Betriebskostenzuschüssen des Bundes, der Bundesländer oder der Kommunen kombiniert werden (Kumulierungsverbot). Dies gilt auch für die so genannte Ökozulage, die vom Finanzamt im Rahmen des Eigenheimzulagegesetzes gewährt wird.

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