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Verband: Starkes Interesse an Strom und Wärme aus der Erde

Nach Angaben der Geothermischen Vereinigung e.V. (GtV) informieren sich immer mehr Kommunen über die Möglichkeiten der Erdwärmenutzung. Besonders in Regionen mit Thermalquellen entstünden in den kommenden Jahren neue Fernwärmenetze und Kraftwerke. Der Verein bietet Beratung und Unterstützung an.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Geeste (red) - "Bei uns," so Werner Bußmann von der GtV-Bundesverband-Geschäftstelle, "erkundigen sich immer mehr Kommunalverwaltungen, Bürgermeister und Ratsmitglieder aber auch Leitungen großer Betriebe nach den Möglichkeiten, die sich an ihren Heimat- bzw. Standorten mit der Nutzug der Erdwärme bieten. Die Nachfrage war noch nie so groß." Im Vordergrund der Beratung stünden immer die Probleme von Versorgungssicherheit, den Möglichkeiten, Energiekosten langfristig planbar zu gestalten und die Absicht, einen möglichst baldigen Ausweg aus der Energiepreisspirale zu finden.

Erfolgsgeschichten, wie die des Geothermischen Heizwerks in Erding, wo demnächst eine zweite Anlage errichtet wird, regten die Diskussion an, so Bußmann. Allerdings gehört die Erschließung tiefer geothermischer Ressourcen für Kraftwerke und Fernwärmenetze von der Planung bis zu Realisierung zu den anspruchsvollsten Vorhaben, die das weite Feld der Erneuerbaren Energieträger für Ingenieure, Projektmanagement und Betreiber zu bieten hat. Der Experte verweist darauf, dass große geothermische Projekte ein vernetztes Vorgehen von verschiedenen Disziplinen von der Geologie, über die Bohrtechnik bis zum Anlagenbau, von Planung, Projektsteuerung, Finanzierung und Deckung geologischer Risiken erfordern. Die Geothermische Vereinigung bietet daher mit Beratung, Informationsmaterialien und Veranstaltungen verschiedene Formen der Unterstützung an.

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