Blockheizkraftwerke

Verband: LichtBlick Kraftwerk zu groß für Einfamilienhaus

LichtBlick und VW wollen 100.000 Blockheizkraftwerk - zugenannte Zuhause Kraftwerke - in Familienhäusern installieren. Der Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) hält die Kraftwerke jedoch für zu groß und daher nur für Mehrfamilienhäuser geeignet.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - Mit einen so genannten "Schwarmstromkonzept" will LichtBlick rund 100.000 Zuhause Kraftwerke zusammenschalten und mit diesem virtuellen Kraftwerk bis zu zwei Atomkraftwerke ersetzen. Doch "die LichtBlick-BHKW eignen sich aufgrund ihrer großen Dimensionierung sicherlich für Mehrfamilienhäuser oder Schwimmhallen, aber keineswegs für Ein- oder Zweifamilienhäuser", meint BDH-Geschäftsführer Andreas Lücke.

"Mini-Kraftwerke" gibt es schon länger

Blockheizkraftwerke (BHKW) gibt es übrigens schon länger. Deutsche Hersteller produzieren und vertreiben seit Jahren hoch effiziente, allerdings für große Ein- und Zweifamilienhäuser bzw. kleine Betriebe richtig dimensionierte BHKW, so der BDH weiter. Jährlich würden rund 8.000 solcher kleiner BHKW verkauft.

Alternative zu Lichtblick-Kraftwerk im Keller

Darüber hinaus gibt der Verband zu denken, dass der Kunde für das LichtBlick-Kraftwerk 5.000 Euro zahlen muss, die Anlage aber dennoch Eigentum von LichtBlick bleibe. Investiert dagegen der Hauseigentümer selbst in ein BHKW, erhält er bis zu 10.000 Euro an Direktzuschuss vom Bund und die Einspeisevergütung für die produzierten Kilowattstunden Strom.

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