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Verband für Energiehandel rechnet mit anhaltend hohen Heizölpreisen

Verbraucher müssen sich nach Einschätzung von Energieexperten auf anhaltend hohe Heizölpreise einstellen. "Ich sehe am Horizont kaum Zeichen für günstigere Preise", sagte der Geschäftsführer des Verbandes für Energiehandel Südwest-Mitte (VEH), Hans-Jürgen Funke.

Strompreise© Gina Sanders / Fotolia.com

Ulm (red) - Die durchschnittlichen Heizölpreise seien auf dem höchsten Stand des laufenden Jahres angelangt. Habe im Februar ein Liter Heizöl noch rund 50 Cent gekostet, müssten derzeit bei einer 3.000-Liter-Bestellung etwa 62 Cent bezahlt werden.

Viele Verbraucher verfügten im Jahresvergleich über relativ geringe Vorräte für das zweite Halbjahr, spekulierten aber gleichzeitig auf günstigere Konditionen, erklärte Funke. Dieses Zögern könne jedoch zu noch höheren Preisen führen, wenn später die Mehrzahl der Kunden zur gleichen Zeit kaufen wollen.

Der VEH vertritt die Interessen von etwa 700 zumeist mittelständischen Unternehmen. Das Verbandsgebiet umfasst neben Baden-Württemberg auch Rheinland-Pfalz, Hessen, das Saarland und Thüringen.