Anpassung

Verband fordert bessere Rahmenbedingungen für Windkraft

Der Wirtschaftsverband Windkraftwerke fordert im Zuge der Überprüfung des EEG, die Rahmenbedingungen für Windkraftanlagen anzupassen, und zwar sowohl für On- und Offshore-Anlagen als auch für den Ersatz alter Anlagen. Beispielsweise sei eine Ernöhung der Mindestpreise für Strom aus Offshore-Anlagen nötig.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Cuxhaven (red) - Der Bau von Windparks offshore auf hoher See, onshore an neuen Standorten in Deutschland und das Repowering, der Ersatz alter, kleiner Windenergieanlagen durch moderne, seien die Säulen der künftigen Entwicklung der Windpark-Projektierer in Deutschland. "Wir benötigen alle drei Säulen", erklärt der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes Windkraftwerke e.V. (WVW), Dr. Wolfgang von Geldern. Um das sicherzustellen, sei im Zuge der turnusmäßigen Überprüfung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Anpassung der Rahmenbedingungen an internationale Standards erforderlich, damit Windpark-Projekte ökonomisch und ökologisch sinnvoll projektiert und betrieben werden können.

Anpassungen der gesetzlichen Regelungen sind nach Meinung des WVW vor allem für Offshore-Windparks und Repowering-Projekte dringend erforderlich. Derzeit fließen Investitionen überwiegend in das europäische Ausland, was zeige, "dass dort die Rahmenbedingungen besser sind". Im Zuge der turnusmäßigen Überprüfung des EEG fordert der WVW die Streichung der Degression von Vergütungssätzen sowie die Erhöhung der im Gesetz fixierten Mindestpreise für Strom aus Offshore-Windparks. "Nur mit Verbesserungen können wir das enorme Investitions- und Entwicklungspotential nutzen und weiterhin einen kontinuierlich wachsenden Beitrag zum Klimaschutz und zur Sicherung der Energieversorgung leisten", so von Geldern. Der WVW will diese Position mit einem Gutachten untermauern, dass derzeit erarbeitet wird.